Was ist wirkungsvoller als Kritik an Führungskräften?

Ein neues Sprachbewusstsein, das die Erkenntnisse der Quantenmechanik in Kritik und Führungsstil integriert!

Dieser Artikel erklärt nicht, dass Kritik nichts bringt, weil das menschliche Gehirn von seiner Energie-Wirtschaftlichkeit gar nicht für Veränderungen ausgelegt ist. Und für spontane am allerwenigsten.

Stattdessen mag dieser Artikel bei den einen den Anschein wecken, ich würde für Führungskräfte eine Lanze brechen wollen.

Insbesondere „Außenstehende“, die sich bisher berufen sahen, Führungskräfte zu kritisieren, mögen sich möglicherweise in ihrer Kompetenz in Frage gestellt sehen.

Und ein – vermutlich geringer – Anteil der Leser wird sich in seiner Vermutung bestätigt fühlen: in der Integration der Quantenphilosophie in unser Sprachbewusstsein könnte der Schlüssel liegen, eines der dringendsten Probleme der Arbeitswelt schnell und effizient in den Griff zu bekommen:

sinnstiftendes, erfüllendes Arbeiten in einem Arbeitsklima der Anerkennung und Potenzialförderung bzw. -entfaltung.

Holt mich hier raus, ich bin eine Führungskraft!

Chefs und Führungskräfte sind – gleich nach Politikern – die beliebteste Zielscheibe für Kritik. Genaugenommen ist es der Führungsstil, der die Gemüter bewegt, erhitzt oder gelegentlich zum Überkochen bringt.

Innerhalb eines Unternehmens findet die Kritik am Führungsstil der Führungskraft möglicherweise nur hinter vorgehaltener Hand statt.

Weniger zurückhaltend ist hingegen die Branche, die von schlechten Mitarbeiterbefragungen oder vom „schlechten Gewissen“ der Führungskräfte am meisten profitiert: Berater, Trainer und Coaches.

Daran ist an sich nichts Verwerfliches.

Denn jeder andere Produkthersteller oder Dienstleister lebt vom „Problem“ seiner Zielgruppe:

  • Der Waschmittelhersteller von der schmutzigen Wäsche,
  • das Schnellrestaurant von zu wenig Zeit den großen Hunger mit Genuss zu stillen,
  • der Chocolatier vom schlechten Gewissen der Menschen, zu wenig Dankbarkeit zu zeigen, etc.

Und so sollen Führungskräfte authentisch und charismatisch sein. Ihr Führungs- und Kommunikationsstil soll von Empathie und Individualität geprägt sein, ja sogar von Wertschätzung.

Doch sind doch mal ehrlich: auch wenn Kritik noch so  „wertschätzend“ vorgebracht wird und konstruktiv gemeint ist, wer von uns fühlt sich so richtig bis in die Haarspitzen motiviert, wenn er kritisiert wird? Kritik ist und bleibt eine Bewertung, egal ob sie geübt wird und gekonnt ist.

Daher wäre doch jetzt der ideale Zeitpunkt, Führungskräfte endlich so zu behandeln, wie es sich Mitarbeiter wünschen und „Experten“ es „empfehlen“?

 

Wann fühlt sich ein Mensch bis in die Haarspitzen motiviert?

„Verlieben“ wir uns nicht immer ein bisschen in den Menschen, der uns überrascht, weil er beispielsweise das Potenzial in uns erkennt und uns darin fördert, es zum Leben zu erwecken?

Neben „Macht“ steckt in dem Wort „Potenzial“ auch „Möglichkeit“.

Schon als Kinder waren wir in unserem Element, wenn wir frei mit den Möglichkeiten spielen konnten. Egal, ob Rollenspiele oder Bauen mit Lego-Steinen: wir waren versunken in unsere Welt und reagierten frustiert, wenn wir das Spiel beenden mussten, um schlafen zu gehen.

Ich kann mich an keinen Artikel zum Thema „Führungsstil“ erinnern, der Führungskräften nicht nur Anerkennung für ihre Leistung ausgesprochen hat, sondern sie darüberhinaus noch motiviert, mit den Möglichkeiten zu spielen, die sich ihnen im Umgang mit Mitarbeitern bieten.

Eine Führungskraft, die mit Möglichkeiten spielt? Wo kommen wir da hin?!

Es gibt klare Regeln: auf jedes einzelne Ping vom Mitarbeiter gibt es ein passendes Pong!

Aber was, wenn alles ganz anders ist?

Was, wenn Mitarbeiter „Hein Blöd“ gar nicht so IST, wie ihn seine Führungskraft wahrnimmt bzw. auf ihn „reflektiert“?

Oder was, wenn der Chef „Käptn Blaubär“ gar nicht so IST, wie ihn sein Mitarbeiter „empfinden“?

Was, wenn unsere Kommunikation miteinander nur auf einem einzigen riesengroßen Missverständnis aufbaut, nämlich dem, wie sie funktioniert?

 

Vorort-Videothek, Netflix oder ein „Universum der Möglichkeiten“ – die Auswahl der Kopf-Kinofilme ist in Wahrheit unbegrenzt!

Kaum ein Mitarbeiter oder Führungskraft (egal, ob Angestellter oder Unternehmer), kämen aktuell auf die Idee, zu hinterfragen, ob das, was sie über den anderen „Denken“, wirklich wahr ist!

Sie „funktionieren“ im dualistischen Ping-Pong-Modus: oben wirft jemand eine Münze ein, die triggert etwas an – und zack findet sich im „Filmarchiv“ des Gehirns oder Unterbewusstseins der passende „Film“ dazu mit dem vermeintlich passenden Reaktionsmuster. Ein Reaktionsmuster, das demjenigen vertraut ist und aus dem er – möglicherweise schon seit seiner Kindheit – die größte Energie ziehen kann. Das kann für den einen die Täterrolle sein und für den anderen Märtyrer oder Opfer oder irgendwas dazwischen.

Dass jedoch ALLES, was wir zu oder über jemandem sprechen (auch in Gedanken) nur „Filmtitel“ unseres gewohnten, bisher begrenzten „Film-Archivs“ sind, wissen die wenigsten.

Ebensowenig ist bekannt, dass sich die vermeintliche „Rolle“,  mit der sie sich im „Film ihres Lebens“ beschäftigen in Hormonen ihres Speichels nachweisen lässt.

Und hier kommt die Quantenmechanik ins Spiel: wie stark und dauerhaft muss wohl die Kraft bzw. Energie von „Gedanken“ sein, wenn es möglich ist, ein ehemals „neutrales“ Hormon mit der Information über den persönlichen „Archetyp“ zu programmieren?

Gedanken sind nichts als „Gespräche mit sich selbst“.

Die Grundlage von Gesprächen ist die Sprache.

Sprache ist aus demselben Stoff, wie das Universum: Frequenz, Energie, Vibration.

Verändern wir die Frequenz, Energie und Vibration unserer Sprache (und Gespräche mit und über andere), verändert sich „automatisch“ unser Bewusstsein. Infolgedessen ergeben sich wiederum Veränderungen in der Wahrnehmung des Selbst und der anderen Menschen oder Situationen.

Wer das „Filmarchiv“ mal gründlich aufgeräumt hat, macht dann den Weg frei für die direkte Anbindung an das kollektive Bewusstsein. Und dahinter verborgen entdeckt er die Kraft des „Ozeans der unendlichen Möglichkeiten“.

 

Tschüss Kritik, willkommen Fragen!

Wer seinem kreativen Potenzial und seiner spirituellen Reife für andere fühlbar Ausdruck verleihen will, hat sich von seinem Bedürfnis andere zu kritisieren, verabschiedet.

Das gilt auch für den Ruf nach Wertschätzung. Denn gemäß Quantenphysik gibt es nur ein SEIN. Vielleicht sind Geschichten, die sich Menschen über sich, andere und die Welt erzählen (noch) ein bisschen komisch und die „Filmtitel“ haarsträubend, aber ansonsten SIND sie einfach nur.

Somit erübrigt sich auch eine „ober-sticht-unter-Kommunikation“ nach hierarchischen Mustern. Zugegeben, dazu bedarf es einer gewissen Bereitschaft und einen erfahrenen Sprach-/Bewusstseins-Dolmetschers.

Gedanken als solches haben keine Kraft. Es sind Absicht und Wille, die sie letztlich bewegen.

Und das macht es dann leicht, Gedanken noch umzugestalten, bevor sie ausgesprochen werden und zum Drama führen.

Doch das Beste ist: sie können mit einer neuen Qualität angereichert werden.

Mit der Qualität des Fragens (zunächst innerlich, und mit etwas Übung dann auch im Außen).

Was sind das für Fragen?

Hier ein paar Beispiele:

Eine mögliche Alternative, Führungskräfte zum Umdenken zu „motivieren“ (statt zu kritisieren)

  • Wie kann es Führungskräften gelingen, aus dem Teufelskreis der Kritik von allen Seiten auszubrechen?

Mögliche Fragestellungen in kritischen Führungssituationen mit Ziel, Potenziale zu schöpfen und Möglichkeiten zu kreieren:

  • Welche Alternativen gibt es noch zur bisherigen / gewohnten Reaktion auf ein Mitarbeiterverhalten?
  • Wie kann ich auf dieses Mitarbeiterverhalten so reagieren, dass es ihn überrascht und ihm zur Selbsterkenntnis / Potenzialentfaltung verhilft?
  • Wie kann ich meine Mitarbeiterkommunikation so gestalten, dass ich bei meinen Mitarbeitern den Spaß auslöse, den ich selbst (auch gern wieder) hätte?
  • Welches Potenzial habe ich an mir / meinem Mitarbeiter bisher möglicherweise noch gar nicht erkannt / entdeckt / gefördert?
  • Was braucht es für dieses Mitarbeitergespräch, damit es besser wird, als es sich alle Seiten jemals vorgestellt haben?

Willkommen im Zeitalter des co-kreativen Führungsstils! Sinnstiftend, potenzialfördernd, schöpferisch und aufbauend!

Zusammenfassung:

Kritik am Führungsstil von Führungskräften verstärkt das Problem und blockiert den Blick auf Lösungsmöglichkeiten.

Sie wirkt abwertend und kräftezehrend.

Eine motivierende Ansprache hingegen sorgt für eine Grundentspannung und Offenheit für Lösungen. Sie fördert die Bereitschaft, sich mit Lösungen zu beschäftigen und sich von innen heraus auf den Pfad des Wandels zu begeben.

Wer das Wissen der Quantenmechanik in seine Sprache (mit sich selbst und anderen) integriert, lebt seine innere Autorität und hat es leichter, von anderen als kreative, authentische und charismatische Führungspersönlichkeit wahrgenommen zu werden.

 

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Fotoquelle: Fotolia © zimmytws

Angela D. Kosa

Author: Angela D. Kosa

Angela D. Kosa ist „Drehbuchautorin“ für Unternehmens-Inszenierungen im Internet (Websites, Shops & Social Media). Sie hatte alles in ihrem Leben erreicht, bis eine persönliche Situation sie aus ihren Träumen riss. Während sie versuchte, mühsam die Scherben wieder zusammenzusetzen, ergaben sich dabei völlig neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Gedanken und Sprache. Die praktische Umsetzung bei ersten Menschen im kleinen Kreis zeigt solche Erfolge, dass sie einer immer größer werdenden Fangemeinde als Bewusstseins-Dolmetscher zur Verfügung steht.